Geschichte des Bärtschihus

2020 – Umbau Schreinerei

Seit Betriebsbeginn 1988 existiert im Erdgeschoss eine öffentliche Holzwerkstatt. Unzählige Kleinmöbel, Alltagsgegenstände, Spielzeuge und Kuriositäten entstanden in den letzten dreissig Jahren im Bärtschihus. Da diese Dienstleistung immer weniger in Anspruch genommen wurde, schuf man hier Platz für Neues. So wurden aus der ehemaligen Schreinerei eine gemütliche Caféteria und einen modernen Seminarraum.

 

2018 – Sanierung

Die Südfassade des Bauernhauses «in der Lehmgrube» blieb seit 1920 unverändert. 2018 erfolgten Sanierungen an den Balkonen und Lauben. Zudem wurde 2018 die Reception komplett neugestaltet.

 

2000 – Umbau Burestube

Frau Bärtschi, die Witwe des letzten Pächters, lebte noch bis zu ihrem Tod in der Wohnung im Erdgeschoss, aus welcher im Jahr 2000 die heutigen Burestube entstand.

 

1989 – erster Bärtschihusmärit

In all seinen Ausgaben hat sich der Bärtschihusmärit zu einem Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben unserer Dörfer entwickelt. Ein wunderbarer Märit mit Verkaufsständen, Gastronomie und unzähligen Aktivitäten für Gross und Klein erfreut die Bevölkerung und Gäste aus nah und fern.

 

1986 - 1988 – Gesamtumbau

Nach einer zweijährigen Umbauphase erfolgte 1988 der Startschuss für das Bärtschihus in seiner heutigen Form.

 

1983 – Namensänderung in «Genossenschaft Bärtschihus»

Der Zweck der neuen Genossenschaft Bärtschihus waren deren Beteiligung an der Erstellung von Freizeit- und Vereinszentren in der Gemeinde. Die Genossenschaft wollte einen Ort schaffen, an dem die Bewohner*innen der Gemeinde ihren Freizeit- und Vereinsaktivitäten nachgehen können.

 

1979 – Kauf des Bärtschihus durch die Gemeinde

Das Bärtschihus wurde von der Gemeinde Muri-Gümligen gekauft. Die Vorbesitzerin war die Burgergemeinde Bern.

  

1973 - Gründung der «Hallenbad-Genossenschaft»

Die Geschichte des Bärtschihus als Freizeit- und Begegnungszentrum beginnt im Jahr 1973 mit der Gründung einer «Hallenbad-Genossenschaft» zwecks Bau eines Hallenbades in der Gemeinde. Die «Erdoelkrise» und der Bau eines Bades in der Nachbargemeinde Ostermundigen bringen die Initiant*innen von ihrem Vorhaben ab.

 

bis 1976 – Bauernbetrieb der Familie Bärtschi

1904 vererbte die damalige Besitzerin den Hof ihrer Tochter und deren Gatten. Die Familie Bärtschi bewirtschafteten den Hof bis zur Aufgabe des Betriebs 1976.

 

1919 – Grossbrand

Im Jahr 1919 kam es wegen des Funkenwurfs einer Dampflokomotive zur Katastrophe. Das Haus brannte bis auf seine Grundmauern nieder. Das Bärtschihus wurde im folgenden Jahr wieder aufgebaut und ist in seiner heutigen Pracht also über hundert Jahre alt.

  

1898 – Kastanienbaum

Der «Chegeleboum» auf dem Vorplatz des Bärtschihus ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem veritablen Markenzeichen des Hauses geworden. Die Rosskastanie wurde 1898 anlässlich der Geburt eines Knabengepflanzt.

 

1798 – Leimgrube

Die Existenz eines Hofes in der Lehmgrube (vor 1911 auch Leimgrube genannt) ist bereits vor 1798 historisch überliefert. Das alte Bärtschihus hatte durch das künstlich angelegte Gümligenseeli sogar direkten Seeanstoss!